Wer eine Backup-Lösung beschafft, zahlt oft drei- bis fünfmal mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist: Software wird pro Instanz lizenziert, Hardware separat kalkuliert, Sicherheitsfunktionen kommen als Zusatzoption. Was am Ende über drei Jahre zusammenkommt, überrascht viele IT- und Finanzverantwortliche. Dieser Beitrag schlüsselt auf, womit Unternehmen realistisch rechnen müssen — wie über 80 % Ersparnis möglich sind.
Was kostet eine marktübliche Backup-Lösung?
Die Gesamtkosten einer Backup-Infrastruktur setzen sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: Hardware, Softwarelizenzen und laufende Betriebskosten. Das Problem dabei: Diese werden häufig separat bewertet und landen am Ende bei einem Gesamtbetrag, der zu Beginn der Planung selten so auf dem Tisch liegt.
Softwarelizenzen werden typischerweise pro Instanz oder Workload abgerechnet – in festen Paketen, mit jährlicher Subscription. Hardware für leistungsfähige Backup-Repositories mit Deduplizierung und Unveränderlichkeit (Immutable Storage) schlägt schnell mit fünf- bis sechsstelligen Beträgen zu Buche. Hinzu kommen häufig Drittanbieter-Integrationen, Zusatzfunktionen sowie der Administrationsaufwand, um das Gesamtsystem funktionsfähig zu halten.
Das Ergebnis: Unternehmen zahlen nicht nur viel – sie zahlen auch für Komplexität, die sie nicht wollten.
Backup-Kosten in der Praxis: Ein Rechenbeispiel
Die folgende Gegenüberstellung zeigt Gesamtkosten über drei Jahre für drei typische Unternehmensgrößen — marktübliche Lösungen (Veeam Data Platform Advanced + Dell PowerEdge / HPE StoreOnce) im Vergleich zur integrierten Backup-Appliance ActiveProtect von Synology.
| Kleines Team 1 Standort · 10 Clients · 3–5 TB | Mittleres Unternehmen 1 Standort · 300 Instanzen · 120 TB | Großes Unternehmen 5 Standorte · 1.500 Instanzen · 600 TB | |
|---|---|---|---|
| Marktübliche Lösung | ca. 5.000 € | ca. 200.000 € | ca. 1.161.000 € |
| Synology ActiveProtect | 1.650 € DP340 | 39.999 € DP7400 | 203.000 € DP7400 |
| Ersparnis | ca. 67 % | ca. 80 % | ca. 82 % |
Gesamtkosten über 3 Jahre, netto, gerundet. Stand Mai 2026. Preise netto, gerundet, Stand Mai 2026. Marktübliche Lösung: Veeam Data Platform Advanced Subscription (Paket à 10 Instanzen, 3 Jahre) + Tower-Server der Einstiegsklasse (z. B. Dell PowerEdge T150 oder HPE ProLiant ML110 Gen11, ca. 6 TB nutzbarer Speicher); bzw. HPE StoreOnce Hardware inkl. Erweiterung für mittlere und große Unternehmen. Synology ActiveProtect: 5x DP7400 (UVP 39.999 €) für große Unternehmen inkl. Node Licenses (625 € / Node / Jahr). Synology DP als Einmalkauf, ohne laufende Client-Lizenzen. Quellen: Veeam.com, Dell.com, HPE.com, Synology.com, abgerufen Mai 2026.
Der Preisunterschied erklärt sich durch den integrierten Ansatz: Die ActiveProtect-Appliance kombiniert Hardware, Software und alle Enterprise-Sicherheitsfunktionen – darunter Immutable Backup, Air Gap und quellenbasierte globale Deduplizierung – in einem System, ohne Zusatzlizenzen und ohne Drittanbieter-Abhängigkeiten. Ein Anbieter, ein Ansprechpartner, eine Kostenstruktur.
Wie gut ist Ihre aktuelle Backup-Strategie aufgestellt?
Bevor Unternehmen in eine neue Lösung investieren, lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme: Werden Wiederherstellungen regelmäßig getestet? Sind Backups gegen Ransomware geschützt? Ist die 3-2-1-Regel konsequent umgesetzt?
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Veeam Software (2026): Veeam Data Platform Advanced – Preisübersicht. Online verfügbar unter: https://www.veeam.com/store (abgerufen am 12. Mai 2026).
HPE (2026): HPE StoreOnce 5260 Base System. Online verfügbar unter: https://de.insight.com/de_DE/shop/product/R6U03A/hewlett%20packard%20enterprise%20(hpe)/R6U03A/HPE-StoreOnce-5260-Base-System-NASServer/ (abgerufen am 12. Mai 2026).
HPE (2026): HPE StoreOnce 5250/5650 44TB Capacity Upgrade Kit. Online verfügbar unter: https://edshop.edsystem.eu/hpe-storeonce-5250-5650-44tb-capacity-upgrade-kit/product-1742136 (abgerufen am 12. Mai 2026).
