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Unternehmenswachstum fördern mit All-Flash Storage
Anke Töller
17. Januar 2023

Unternehmenswachstum fördern mit All-Flash Storage

IT-Abteilungen wünschen sich einen möglichst störungsfreien Betrieb, wenn es um Server geht. Der DSGVO-Beauftragte wünscht sich Datensicherheit. Der CEO einen hohen Datendurchsatz und -verfügbarkeit, damit das Tagesgeschäft nicht ins Stocken kommt. Und der CFO möchte eine kostengünstige Lösung für das Unternehmen.

Eine Inhouse-Speicherlösung zu finden, die all diesen Anforderungen gerecht wird, kann da schnell zur Mammut-Aufgabe werden. Folgend erhalten Sie 6 Lösungsansätze für alltägliche Probleme der Unternehmens-IT und wie Sie diese mit All-Flash Storage in Ihrem Unternehmen ausschöpfen können.

 

Datenwachstum seit 2010, Prognose Datenwachstum bis 2024, Zettabytes

Quelle: statista.de / Stand 2021

Datenwachstum 2020: Eine Zahl mit 14 Stellen

Zum Start ein paar harte Fakten: Menschen und Computer generierten im Jahre 2020 unglaubliche 64,2 Zettabyte an Daten. Das sind umgerechnet 70.588.646.503.219 Gigabyte (Quelle: IDC, 2021).

Eine Zahl, die sich mit ihren 14 Stellen gewiss bereits der menschlichen Vorstellungskraft entzieht. Doch damit nicht genug, für 2025 stellen Prognosen dreimal so viel, nämlich 181 Zettabyte generierte Daten weltweit in Aussicht. (Quelle: statista.de)

Bei diesem Datenaufkommen ist es kein Wunder, dass 95 % der Unternehmen die Notwendigkeit, unstrukturierte Daten zu verwalten, als ein Problem in ihrem Unternehmen sehen, wie Forbes berichtet. Big Data-Statistiken zeigen, dass das Erstellen, Erfassen, Kopieren und Nutzen von Daten zwischen 2010 und 2020 um 5000 % gestiegen ist (Quelle: forbes.com).

Ein stetiges Datenwachstum ist also kaum aufzuhalten und betrifft besonders Unternehmen. Aufzubewahrende Rechnungsdaten für den Steuerprüfer, DSGVO-konform gespeicherte Personalakten, sich wie von Zauberhand vermehrende Produktivdaten und Dateien. Doch wohin mit den ganzen Daten? Wie kann man ihre Verfügbarkeit gewährleisten? Was ist, wenn noch virtuelle Maschinen gehostet werden sollen? Und wie soll das am besten in einem Preisrahmen, der das Budget nicht sprengt, passieren? Hier kann ein All-Flash Server der benötigte Katalysator sein!

 

1. Wenig Platz im Serverschrank? Mehr Platz mit All-Flash Servern

2. Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten (IOPS)

3. Virtuelle Maschinen hosten

4. Schnell, schneller, Netzwerkkarte

5. Aus dem Homeoffice auf den Server

6. Kosten sparen – und das mehrfach

 

Großer Platz auf kleinem Raum. Der All-Flash Server FS3600 von Synology im Einsatz.

1. Wenig Platz im Serverschrank? Mehr Platz mit All-Flash Servern!

Aus den Zahlen von Forbes können Sie also entnehmen, dass der Mensch stetig mehr und mehr Daten produziert und diese wollen (und müssen) auch künftig gespeichert werden. Sowohl Speicher- als auch physischer Platz im Serverschrank sind jedoch gerade im Unternehmensumfeld begrenzt oder bereits ausgereizt. Ein All-Flash Storage kann hier eine – zunächst aus Platzgründen – gute Alternative im Serverschrank darstellen. Auf wenig Raum passen viele SSDs mit großem Speichervolumen. Wo beispielsweise „nur“ 12 HDDs in einer 2U-Einheit unterkommen, bietet ein All-Flash Server, wie die FS3410 von Synology, bereits Platz für 24 SSDs und schafft so auf gleichem Raum einen Puffer für mehr Speicherplatz.

Wird der Speicherplatz dann trotzdem knapp und das Datenwachstum hat Ihr Unternehmen wieder eingeholt, haben Sie mit den FlashStations von Synology die Möglichkeit diese mit Expansionseinheiten zu erweitern. So können Sie einfach weitere Festplattenplätze gewinnen, ohne einen neuen Server kaufen zu müssen.

 

2. Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten (IOPS)

Die gemeinsame Nutzung von Ordnern, viele gleichzeitige Zugriffe auf das System, große Datenmengen, die hoch- oder heruntergeladen werden müssen – das alles können Gründe für digitale Wartezeiten und das Verlangsamen des Serverbetriebs sein.

Ein All-Flash Storage bringt, insbesondere gegenüber einem Server mit HDDs, den Vorteil extrem schneller Reaktionszeiten mit sich. Daten sind dadurch sofort abrufbar und Ladezeiten kurz. Eine hohe IOPS-Leistung, also der maßgebende Faktor dafür, wie schnell ein Netzwerk oder Datenträger mit einem Ein-/Ausgabegerät kommuniziert, ermöglicht den parallelen Zugriff vieler Benutzer, ohne dass sich die Leistung spürbar verlangsamt.

 

3. Virtuelle Maschinen hosten

In manchen Unternehmensfeldern ist das Hosting virtueller Maschinen nicht mehr wegzudenken. Doch gerade virtuelle Maschinen fordern Servern viel Arbeitsleistung ab und benötigen schnelle Übertragungsraten.

All-Flash Systeme sind für diese Arbeitslast gemacht, weil sie einen schnellen Zugriff auf Daten bieten und eine hohe IOPS-Leistung mitbringen. Auf einem All-Flash Server können via iSCSI Hypervisor angeschlossen und VMs auf dem Server gehostet werden.

Um den Überblick nicht zu verlieren und alle VMs auf einem Server von einem zentralen Punkt zu verwalten, bietet Synology mit Virtual Machine Manager eine lizenzkostenfreie, optimierte Lösung. Damit können VMs direkt auf dem Server selbst virtualisiert und verwaltet werden.

 

4. Schnell, schneller, Netzwerkkarte

Gerade in Unternehmensumgebungen, in denen ein hoher Datendurchsatz ein Muss ist, darf der Server nicht zum Flaschenhals werden.

Steigen die Ansprüche, sollte ein Server die Möglichkeit bieten, mit Netzwerkkarten (kurz NICs) aufgerüstet zu werden. Achten Sie also darauf, dass Ihre Server die Möglichkeit haben, dahingehend Spielraum nach oben zu bieten. Damit erst gar kein Flaschenhals entsteht, bieten Synology All-Flash Lösungen die Möglichkeit, mit entsprechender NIC, einen Datendurchsatz von bis zu 56 GB zu erreichen.

 

5. Aus dem Homeoffice auf den Server

Nicht immer ist der Serverraum um die Ecke oder der IT-Admin vor Ort, wenn etwas passiert. Damit IT-Admins, die sich um Server kümmern, auch aus der Ferne Troubleshooting betreiben können, gibt es sogenannte OOB-Ports. OOB steht für Out-of-Band und ermöglicht eine separate Netzwerkverbindung zum Zugriff auf das Management-Interface eines Servers. Ein OOB-Port dient dazu, das Gerät zu administrieren und zu überwachen, ohne das Hauptnetzwerk zu beeinträchtigen, da es von den anderen Ports des Geräts getrennt ist.

Über diese Ports können sich Admins aus der Ferne auf Server einwählen, auch wenn diese über das eigentliche Netzwerk nicht mehr erreichbar sind. Neustarten, Protokolle erhalten und „Erste Hilfe“ leisten, sind so auch Remote kein Problem.

 

Übrigens: RAID F1 ist ein nützlicher Helfer für All-Flash Systeme. Das RAID-Setup ist Synology-spezifisch und speziell für den Einsatz von SSDs entwickelt. RAID F1 verwendet die Mechanismen von RAID 5 (also Striping mit Parität), was für Fehlertoleranz und erhöhte Leseleistung sorgt. Im RAID F1-Verbund schreibt das System mehr Paritätsinformationen auf ein bestimmtes Laufwerk, um sein Altern zu beschleunigen. Indem sichergestellt ist, dass nicht alle Laufwerke gleichzeitig das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen, wird verhindert, dass es zu Datenverlust kommt.

 

6. Kosten sparen – und das mehrfach

Die Anschaffungskosten einer eigenen Serverstruktur oder der Aufrüstung selbiger sind wohl der kritischste und meist diskutierte Punkt in einem Unternehmen. Lösungen von Synology sind im Vergleich zu anderen großen Herstellern wie Dell EMC oder HPE deutlich günstiger, doch nicht weniger funktional – im Gegenteil. Abgesehen von den geringeren Hardwarekosten, sparen Nutzer dank der intuitiven Benutzeroberfläche von Synology DiskStation Manager bereits bei der Einrichtung Zeit und somit Aufwandskosten.

Des Weiteren haben All-Flash Server in der Regel eine höhere Performance als herkömmliche Server mit HDD-Festplatten. Dies kann dazu beitragen, dass weniger Server in Ihrem Unternehmen benötigt werden, um die gleiche Menge an Workload zu verarbeiten. Dadurch sparen Sie wiederum Kosten für Server, Strom und Klimatisierung ein.

 

Ausfallkosten pro Stunde Server Stillstand

 

Generell haben All-Flash Server eine geringere Ausfallrate als herkömmliche Server mit HDD-Festplatten. Da SSDs weniger bewegliche Teile haben, sind sie weniger anfällig für Ausfälle aufgrund von mechanischen Schäden. Das spart langfristig Kosten für den Austausch defekter Festplatten.

Wenn Sie bei der Anschaffung eines All-Flash Servers obendrein auf redundante Netzteile und einer Failover-Absicherung setzen, sind Sie gleich doppelt abgesichert. In einem Failover-Cluster oder SHA (Synology High Availability) Cluster übernimmt ein gespiegelter Server im Falle eines Totalausfalls des Produktivservers binnen Sekunden. So kann der Betrieb reibungslos weiterlaufen und Ausfallkosten gehen gen 0.

Verbaute redundante Netzteile bringen zusätzlich die Sicherheit, dass bei Ausfall eines Netzteils noch eine zweite Stromversorgung nahtlos übernehmen kann und keine Kosten durch Betriebsstillstand entstehen.

Zusätzlich zu all den Kostenersparnissen, die ein All-Flash Server selbst mit sich bringt, sparen Sie auch Lizenzkosten für Drittanbietersoftware. Sie profitieren von lizenzkostenfreier, leistungsstarker Backup-Software für Ihre Server und alle Endgeräte in Ihrem Unternehmen sowie Kollaborations- und Analysetools.

Ohne Risiko All-Flash Storage testen

Ein All-Flash Server macht jedes Unternehmen bereit für Wachstum. Da eine Umstellung dieser Art aber auch immer Unsicherheit mit sich bringt, bietet Synology einen kostenfreien Beratungs- und Testservice an.

Wer sich noch unsicher ist, wie ein Synology All-Flash Server in die eigene IT-Umgebung im Unternehmen passt, kann diesen Service unverbindlich nutzen und erhält von den Synology IT-Experten eine umfängliche Beratung zum richtigen Gerät für Ihren individuellen Unternehmensfall.

Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich beraten und testen Sie Synology All-Flash Server in Ihrer eigenen Unternehmensumgebung.