Kategorie: Technologie
Microsoft 365
Microsoft 365: Warum Retention kein Backup ersetzt
Viele Unternehmen glauben, dass Microsoft die volle Verantwortung für den Schutz der Daten übernimmt. Gespeicherte Daten in Microsoft 365 sind jedoch nicht automatisch sicher. Daher lautet die zentrale Frage für IT-Admins: Ist wirklich alles geschützt, selbst nach Cyberangriffen, Fehlern oder versehentlichem Löschen? Dieser Beitrag zeigt, warum die native Aufbewahrung (Retention) in Microsoft 365 kein Backup ersetzt, welche Risiken daraus entstehen und welche Bausteine eine belastbare Backup-Strategie für M365 braucht – inklusive kompakter Checkliste für den Selbsttest. Warum Retention kein Backup ist Die Aufbewahrungsrichtlinien von Microsoft 365 schützen Daten nur begrenzt vor versehentlichem oder böswilligem Löschen: Endgültige Löschung: Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist
Private CloudPrivate Cloud
Wie Unternehmen KI sicher nutzen: Cloud-KI mit On-Prem Compliance
Generative KI ist zur Top‑Priorität der digitalen Transformation geworden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Steuerbarkeit. Viele IT‑Teams kämpfen mit Schatten‑KI, fehlender Transparenz und knappen Ressourcen. Dieser Beitrag zeigt, wie IT‑Admins KI datenschutzrechtlich sicher nutzen: Mit der AI Console auf dem eigenen On-Prem NAS. Sie bündelt führende KI-Modelle zentral, blockiert nicht freigegebene Tools, setzt Token‑ und Kostenlimits durch, protokolliert revisionssicher und de‑identifiziert personenbezogene Daten vor dem Versand zur KI. OpenAI, Gemini & Bedrock zentral verwalten. Zugriffe und Eingaben kontrollieren Die AI Console bindet führende Modelle wie OpenAI, Azure OpenAI, Google Gemini und Amazon Bedrock in einer Oberfläche ein.
Datensouveränitätlokale Datenspeicherung
Digitale Unabhängigkeit: Warum 2026 das Jahr der Speicher-Neuausrichtung wird
Wenn Daten das neue Gold sind – warum lagern wir es in fremden Tresoren? Mehr als 80 % der deutschen Unternehmen setzen auf US-Technologien, wenn es um ihre IT-Infrastruktur geht. Namen wie Microsoft, Google oder Amazon sind gesetzt. Doch 2025 veränderte sich die Perspektive: Der Wunsch nach digitaler Souveränität, Kostenkontrolle und Rechtssicherheit rückt in den Fokus. Die Wahl in den USA hat das Thema weiter verschärft. Nicht nur Behörden, auch Konzerne wie die Otto Group stellen ihre Storage-Strategie neu auf und suchen gezielt nach europäischen Alternativen. (1) Abhängigkeit wird zum Risiko Technologisch liefern Hyperscaler nach wie vor starke Lösungen. Aber mit
Enterprise-Storage
All-Flash-Storage im Mittelstand: Was sich wann lohnt
Viele IT-Abteilungen stehen vor der gleichen Herausforderung: Anwendungen werden anspruchsvoller, Datenmengen wachsen, Virtualisierung nimmt zu. Das Storage-System soll mithalten – ohne die Investitionsplanung zu sprengen. Gerade bei I/O-intensiven Anwendungen wie ERP-Systemen, BI-Analysen oder produktionsnahen Plattformen ist leistungsfähiger Speicher essenziell. Die gängige Lösung: teure All-Flash-Systeme etablierter Anbieter, häufig mit komplexen Lizenzmodellen und hohem Stromverbrauch. Doch es stellt sich eine strategisch wichtige Frage: Wann lohnt sich der Einsatz von All-Flash – und gibt es wirtschaftlichere Angebote? 📈Was I/O-intensive Anwendungen wirklich brauchen Anwendungen mit vielen gleichzeitigen Lese- und Schreibvorgängen – sogenannter „random I/O“ – stellen besondere Anforderungen an die Storage-Infrastruktur: Hohe IOPS-Leistung bei
ComplianceNIS-2
NIS2 kurz erklärt: Pflichten, Risiken und Chancen auf einen Blick
Deutschland schaffte es nicht, die NIS2-Richtlinie wie von der EU gefordert bis zum 17. Oktober 2024 in nationales Recht umzuwandeln. Jetzt, wo die Regierung steht, dürfte das Bundesinnenministerium das Umsetzungsgesetz deutlich schneller vorantreiben. (1)(2) Das heißt für betroffene Unternehmen: Sie müssen jetzt handeln, um Compliance sicherzustellen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie und passenden Tools lässt sich NIS2 nicht nur effizient und nachhaltig umsetzen, sondern bringt strategische Vorteile. In diesem Artikel erfahren Sie: Was die NIS2-Richtlinie fordert. Mit welchen Folgen bei Nichteinhaltung zu rechnen ist. Welche Chancen sich bei der erfolgreichen Umsetzung ergeben Am Ende wartet ein kostenloser Leitfaden
Data-Storage-LösungenDatenspeicherungSpeicher-Alternativen
Tandberg Data schließt: Zukunftssichere Speicher-Alternativen zu RDX und Tape
Die Ankündigung zur Schließung von Overland-Tandberg, zu dem die Tandberg Data GmbH gehört, hat viele IT-Verantwortliche aufhorchen lassen (1) – insbesondere die, die physische Speichermedien wie RDX-Systeme oder Tape Libraries einsetzen. Jetzt stellt sich die zentrale Frage: Wie können diese Unternehmen ihre Daten zukünftig sicher und zugleich effizienter speichern? Was das Aus von Overland Tandberg konkret bedeutet Tape-Lösungen sind stark an spezifische Hardware und Software gebunden. Wenn ein Bandlaufwerk ausfällt, hilft oft nur Ersatz durch baugleiche Komponenten. Doch genau das wird jetzt zum Problem: Ohne aktiven Hersteller sind weder Ersatzteile noch neue Geräte einfach verfügbar. Auch Softwarepflege und Sicherheitsupdates würden
WLAN-Kamera
WLAN-Ausfall, fehlende Video-Streams? Diese neue Technologie löst das Problem
In der Videoüberwachung kann schon ein verlorenes Bild zum Verlust entscheidender Details führen. Das erschwert die Aufklärung und verringert die Sicherheit. WLAN-Kameras sind besonders anfällig für Netzwerkschwankungen. Das kann zu ruckelnder Übertragung oder sogar Bildverlust führen. Seamless Recording Recovery (SRR) von Synology löst dieses Problem. Diese neu entwickelte Technologie speichert Aufnahmen lokal und stellt verlorene Bilder automatisch wieder her. So bleibt die Videoüberwachung lückenlos. Wie WLAN-Kameras Videos übertragen und welche Herausforderungen dabei entstehen Eine stabile Echtzeit-Videoübertragung ist in Überwachungssystemen entscheidend. Dafür kommen verschiedene Protokolle und Technologien zum Einsatz. Synology Kameras nutzen RTSP (Real-Time Streaming Protocol), um Videostreams zu übertragen. Je
Backup-ApplianceIT-Herausforderungen 2025
Sicherheitsrisiko SaaS: Welche Alternative gibt es für Firmen?
In vielen Unternehmen sind Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen für Produktivität und Zusammenarbeit fest etabliert. Dienste wie Microsoft 365, Google Workspace oder Dropbox bieten zahlreiche Funktionen und sind einfach zu bedienen. Doch sie bergen auch Sicherheitsrisiken: Laut einer Studie von Varonis haben über 80 % der Unternehmen unbeabsichtigt sensible Daten über solche Tools offengelegt. (1) Ein aktuelles Beispiel ist Disney: Nachdem im Sommer 2024 über 1 TB Slack-Daten und Nachrichten geleakt wurden, hat das Unternehmen verkündet, die Nutzung des Dienstes in 2025 einzustellen. (2) Sicherheitsrisiken bei SaaS-Diensten Datenkontrolle und Datenschutz: Unternehmensdaten liegen auf den Servern externer Anbieter, was die Datenhoheit einschränkt. Besonders riskant